Schröder: "Exzessiver Mediennutzung vorbeugen"
Ist die Situation in der Familie stabil, die Atmosphäre entspannt und das Verhältnis der Familienmitglieder nicht von Streitigkeiten geprägt, kann eine frühe Medienerziehung große Erfolge erzielen. Diese Faktoren sind laut der Studie, die das Bundesfamilienministerium gefördert hat, Voraussetzungen für einen ausgewogenen Umgang mit Internet und Fernsehen. Denn: Häufig seien das Internet und die Nutzung des Computers Ursache für Konflikte innerhalb der Familie. "Eltern und Jugendliche haben oftmals andere Vorstellungen davon, wie lange der Computer laufen und man online sein darf", sagte Bundesfamilienministerin Schröder. Ferner führe eine exzessive Mediennutzung dazu, dass Freunde, die Schule sowie das eigene Wohlbefinden "dramatisch" vernachlässigt würden.
Kampagne zur Mediennutzung geplant
Die Autoren der Studie empfehlen daher, Präventionskonzepte in Zukunft in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen selbst zu entwickeln. Eine Idee, die das Bundesfamilienministerium nun aufgegriffen hat. Es unterstützt eine Kampagne, die junge Menschen in einem verantwortungsvollen Umgang mit den Medien schult. An der Entwicklung dieser Maßnahme sind auch Jugendliche beteiligt. Die Kampagne soll im August dieses Jahres auf der Computerspielmesse "Gamescom" vorgestellt werden.
Für die Studie hatte die Universität Hamburg bundesweit rund 1.700 Jugendliche und deren Eltern befragt. Die Erhebung bewertete die Mediennutzung von Heranwachsenden vor dem Hintergrund der familiären Erziehung. Mit den Teilnehmern wurden Experteninterviews sowie Gruppendiskussionen durchgeführt. (pro)
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B.Gscheidle | 22.03.2012 15:14:25
»Das eine tun und das andere nicht lassen! So wichtig das angesprochene Thema "Exzessive Internetnutzung in Familien" auch ist, sollte doch das noch bedeutendere Thema Abtreibung nicht aus den Augen verloren werden. 110 000 in einem Jahr vernichtete Kinder in unserem Land sind nach wie vor ein Skandal! Die Stimme dagegen zu erheben wäre eine große Aufgabe für die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Stattdessen liest man: • Seit einigen Tagen geht durch die Medien im In- und Ausland die Aktion von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Sie hat eine Schenkung an Alice Schwarzer von 600.000 € gemacht für ihr FrauenMedieTurm. Aber die Frage ist - 600.000 € für Alice Schwarzer damit ihr FrauenMedieTurm erhalten bleibt? statt 600.000 € für Familien und Kinder in Not einzusetzen. Eine Alice Schwarzer wichtiger - als Armutskinder??? Muss so unser Staat hier Gelder verschenken? »http://meinungen.web.de/forum-webde/post/14537514« Schwarzer spricht von einem „RECHT AUF ABTREIBUNG“!! Dafür sollte Schwarzer jetzt auch noch von Frau Schröder unterstützt werden. Alice Schwarzer schreibt in EMMA: • Das Recht auf Abtreibung in akuter Gefahr. Der Kampf um das Recht auf Abtreibung war Anfang der 70er Jahre Auslöser für die Neue Frauenbewegung. Denn mit dem verlogenen Abtreibungsverbot, das die Frauen in die Heimlichkeit, Illegalität und Lebensgefahr trieb, hing viel zusammen: die Sexualität war geprägt von der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft und das Leben davon überschattet. … »http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/texte-von-alice/recht-auf-abtreibung-in-gefahr-2/« Wie ist es denn mit einem „RECHT AUF LEBEN“?? So schreibt der Psalmist: • Ps 139,14 Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!