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Hotline der Kirche für Missbrauchsopfer wird abgeschaltet

Die telefonische Anlaufstelle der katholischen Kirche für Missbrauchsopfer wird Ende Dezember abgeschaltet. Die Anrufe seien deutlich zurückgegangen, teilten die Betreiber mit. 

Eine Sprecherin der Deutschen Bischofskonferenz bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Trierischer Volksfreund" vom Mittwoch und sagte: "Die Hotline wurde schon zweimal verlängert." Mittlerweile sei die Zahl der Anrufe sehr stark gesunken. Die Bischofskonferenz hatte bereits im Frühjahr angekündigt, dass das Angebot nur noch bis Jahresende erreichbar sein werde.

Die kostenlose Hotline (0800-1201000) war im Frühjahr 2010 nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals der katholischen Kirche als erste Anlaufstelle für Opfer eingerichtet worden. Betreut wird das Angebot vom Bistum Trier. Trauma-Experten nahmen die Anrufe entgegen. Mittlerweile hätten Tausende Anrufer davon Gebrauch gemacht, hieß es. Genaue Zahlen will die Bischofskonferenz erst im Januar 2013 vorlegen. Sie sieht die Hotline als Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, um Opfern sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich zu helfen. (pro/dpa)

VON: mb | 19.12.2012

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Kommentare [1] >>>

  • Christine Schwarzbauer | 31.12.2012 09:59:55

    Und wenn nur noch ein Anruf eingehen würde, was ja nicht der Fall ist,müßte die Kirche helfen.Aber sie zeigt mal wieder ihr wahres Gesicht was sie von Barmherzigkeit und Wahrheit hält.Wo zeigt sich in ihrem Verhalten der Auftrag Jesu? Wo wirklich Hilfe gebraucht wird,wird sie verweigert. Für Pomp ist genügend Geld da,aber nicht für die Menschen.Jämmerlich!!!!!!!Ein Trost bleibt,wenn sie vor dem Herrn stehen und sich für ihre Taten rechtfertigen müssen.

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