Film
Mohammed goes to Hollywood
Mohammed könnte bald auf der großen Leinwand zu sehen sein.
Foto: Sörn (flickr / CC BY-SA 2.0)
Als Produzenten habe man Barrie Osborne ("Herr der Ringe") gewonnen, hieß es aus Katar. Wer Regie führen soll, ist aber noch nicht klar. Der Film richtet sich laut Al-Karadawi an Nicht-Muslime, die mehr über den Islam erfahren sollen. Als Schauspieler sollen Muslime engagiert werden, die Englisch sprechen. Die Dreharbeiten dürften eine große Herausforderung werden: Denn der Prophet Mohammed wird in dem Film nicht als Person auftauchen. Vor allem im sunnitischen Islam ist die Darstellung Gottes und seiner Gesandten verboten.
Die ersten Pläne für diesen Film sind schon mehr als drei Jahre alt. Das Projekt ist also keine Reaktion auf das kürzlich im Internet veröffentlichte Schmähvideo über den Propheten des Islam.
Jussif al-Karadawi unterhält enge Beziehungen zum Herrscherhaus von Katar. Die Öl-Monarchie unterstützt in mehreren Ländern die Bewegung der Muslimbrüder, auch in Al-Karadawis Heimat Ägypten. (dpa/pro)
Kommentare [2] >>>
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bekchris | 20.12.2012 22:56:21
Ich bin gespannt auf die Reaktion der Salafisten, da doch eigentlich von Mohammed nicht einmal ein Bild existieren darf.
heart of lothian | 19.12.2012 20:04:52
Erfährt die nichtmuslimische Zielgruppe dann aus diesem mit Sicherheit realitätsnahen cineastischen Meisterwerk auch, dass Mohammed ein Kinderschänder und Massenmörder war? Auf den Protest derjenigen Personen, die gegen die "Passion Christi" Sturm gelaufen sind, darf man gespannt sein.